Test Monitor Audio Bronze 200 – FIDELITY-Online

/ August 10, 2020/ Allgemein, Testbericht

Testbericht Monitor Audio Bronze 200 – FIDELITY-Online 08/2020

Monitor Audio Bronze 200 Online-Test FIDELITY

Nach dem erstklassigen Test der Monitor Audio Gold 200 (hier geht es zum Testbericht) hat man sich beim FIDELITY-Magazin gleich im Anschluss die neue Monitor Audio Bronze 200 vorgenommen und Probe gehört. Wie groß ist wohl der Unterschied zwischen den ungleichen Geschwistern? Das Ergebnis und noch viel mehr erfahren Sie hier.

Getestet zum Preis von 775.-€/Paar.

Hierbei handelt es sich um eine Zusammenfassung des Testberichts vom FIDELITY-Magazin. Den vollständigen Testbericht finden Sie online unter: https://www.fidelity-online.de/monitor-audio-bronze-200/.

Die Schnellnavigation zum Test

  1. Familienbande – Von kleinen und großen Geschwistern
  2. Erfahrungswerte und neue Eindrücke – Der erste Kontakt
  3. Hochwertige Technik verbaut – Das kann sich sehen lassen
  4. Große Elektronik, kleine Lautsprecher – Kann das gutgehen?
  5. Der Klangtest beweist: Ja – Und wie!
  6. Mit dem dazu passenden Subwoofer auch partytauglich
  7. Ein Lautsprecher, den man nicht mehr hergeben möchte
  8. Das Fazit zum Test der Monitor Audio Bronze 200
  9. Infos und Bezugsquellen
  10. Kontakt

Familienbande und gute Gene – Die Monitor Audio Bronze 200

Mit kleinen Geschwistern (wie der Bronze 200) ist das immer so eine Sache. Bisweilen sind sie ganz schön anstrengend und nervig, profitieren aber gleichzeitig auch von den Erfahrungen ihrer großen Geschwister (wie der Monitor Audio Silver- und Gold-Serie). Dieses Prinzip findet sich so auch in der Industrie wieder; hier heißt es „Downsizing“. Dieselben Gene, aber alles eine Nummer kleiner.

Und wie gut dieses Prinzip funktioniert, beweist die Monitor Audio Bronze 200 im Test.

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Erfahrungswerte und neue Eindrücke – Der Erstkontakt

Hans von Draminski hat in seinem vorherigen Test der Monitor Audio Gold 200 bescheinigt, „eine vortreffliche Begleiterin auch für die leiseren Stunden des Tages zu sein, aber auch vor den härtesten Herausforderungen niemals einzuknicken.“ Handelt es sich bei der Gold 200 um eine propere Standbox, bei der sich der arme Paketbote fasst einen Bruch hob, hatte er es mit der Bronze 200 deutlich leichter. Ein starker Kerl wie Hans konnte sie sogar – inklusive Verpackung – einhändig tragen.

Trotz ihres deutlich geringeren Gewichts verströmte die Bronze 200 nach dem Auspacken ein angenehmes Gefühl von Solidität, mit ihrer sauberen Verarbeitung und der sauber folierten Oberfläche in dunklem Anthrazitgrau. Und all das in einer Qualität, die man so für unter 800.-€ Paarpreis nicht erwarten würde.

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Überzeugt auch beim Innenleben – Nix aus der Billigecke

Sie ist zwar eine ganze Ecke günstiger als die „große Schwester“ Gold 200, aber deswegen musste bei den Chassis und der verbauten Technik nicht gespart werden. Stichwort „Downsizing“ statt Rotstift. Das in der Bronze 200 andere Technologien und Treiber als in der Gold 200 verbaut sind, versteht sich hingegen wohl von selbst.

Und so kommt im Hochton zwar der auch aus den anderen Monitor Audio-Serien bekannte 25 mm große C-CAM Gold-Hochtöner zum Einsatz. Hier allerdings mit einem speziell für die Bronze Serie entwickelten Universal Dispersion Waveguide (Kurzform: UD-Waveguide). Also ein Hochtöner, der Schützenhilfe von einem Hornvorsatz erhält, der somit den Schalldruck erhöht und gleichzeitig die Abstrahlung harmonisiert. Davon profitieren dann sowohl der Verstärker, da er durch den gestiegenen Wirkungsgrad weniger Leistung aufbringen muss, als auch die Übergangsfrequenz vom Mitteltöner zum Hochtöner sinkt, was dem Mittelton mehr Freiheit und somit Natürlichkeit gibt.

Gerade die Vergrößerung des „Sweet Spot“, also des Punktes, an dem alle Schallanteile gleichmäßig und ausgewogen wiedergegeben werden, sorgt dafür, dass mit der Bronze 200 nicht nur einer anständigen Stereowiedergabe, sondern auch dem Heimkinoabend mit Freunden auf der Couch nichts entgegensteht. Bekommen doch alle „mehr vom Gleichen“, als sonst in dieser Preisklasse zumeist üblich und möglich.

Und wer dann noch einen Blick auf das restliche Portfolio der neuen Bronze-Serie wirft, dessen Heimkino-Herz wird noch höherschlagen. Gibt es doch passend zu den Stereolautsprechern auch noch den passenden Center (Bronze C150), Surround-Lautsprecher (Bronze FX), Subwoofer (Bronze W10) und sogar passende Dolby Atmos®-zertifizierte Aufsatzlautsprecher (Bronze AMS).

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Der Aufbau zum Hörtest – Unlimitierte Elektronik in Bestform

Bei Hans weiß man eigentlich gar nicht so richtig, wie man den Raum jetzt genau nennen soll. Arbeitszimmer oder Hörzimmer? Am Ende des Tages ist es ja irgendwie beides. Wie auch immer, die Bronze 200 bekommt jetzt endlich die Chance, ihre Fähigkeiten im klassischen Stereo-Setup unter Beweis zu stellen.

Und damit die Lautsprecher auch garantiert ihr volles Potenzial ausschöpfen können, werden sie an einer Vor-/Endstufenkombination von Mark Levinson angeschlossen. Einmal verkabelt klingt die Monitor Audio Bronze 200 groß und zeigt ein Klangvolumen, welches physisch eigentlich gar nicht vorhanden ist. Und das mit einem erstaunlich breiten und tiefen Raum.

Mit verantwortlich dürfte die Damped Concentric Mode-Technologie (in Kurzform: DCM-Technologie) im Tief-/Mittelton sein, die statt einer aufwendigen (und klangschädlichen) Frequenzweiche einen deutlich einfacheren Weichenaufbau zulässt. Möglich wird all das durch die Neuentwicklung und -konstruktion der Tief-/Mitteltöner, die die unvermeidbaren Eigenresonanzen direkt über das Chassis „wegdämpft“, statt sie wie sonst üblich über die Frequenzweiche wegzufiltern. Eine ausführliche Erklärung zur DCM-Technologie finden Sie im dazugehörigen Blog-Eintrag.

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Genug geredet, jetzt wird gehört! – Die Monitor Audio Bronze 200 im Klangtest

Im Praxistest klingt die Bronze 200 scharf umrissen, aber ohne klangliche Härten. Wer regelmäßig das FIDELITY-Magazin liest, weiß, dass Hans eine ganz besondere Schwäche für historische Aufführungen im Allgemeinen und Sopranistinnen im Besonderen hat. Als Beispiel dafür lässt er im Test die junge Sängerin Rowan Pierce mit ihrem Purcell-Recital (veröffentlicht auf Linn Records) als kundige Erbin der „britischen Nachtigall“ Emma Kirby für sich singen. Dabei klang Miss Pierce Stimme stets kontrolliert und silberhell timbriert, mit einer interessanten Mezzo-Grundierung. Oder mit anderen Worten: Die Dame kommt nicht nur hoch hinauf, sondern verfügt bei Bedarf auch über eine profunde Tiefe mit einer weiten, praktisch bruchlosen stimmlichen Bandbreite. Und genau wie ihre britische Landsmännin Rowan Pierce spielt die Bronze 200 mit strahlenden Höhen ohne schrill zu werden, und unterstreicht einmal mehr ihre unaufdringliche Noblesse.

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Kann auch Party – Mit etwas Unterstützung im Basskeller

Wo die große Schwester Monitor Audio Gold 200 solo bereits ordentlich Substanz und Tiefe im Bass liefert, benötigt die Bronze 200 dabei etwas Unterstützung. Auch ohne Subwoofer-Support spielt die Bronze 200 bereits supersauber und kontrolliert bei harten Bassimpulsen, allerdings muss man dann auf das letzte Quäntchen Tiefgang verzichten. Das ist in Betracht der zierlichen Maße und der zur Verfügung stehenden Treiberfläche auch kein Wunder. Davon ab bemerken das im Höralltag aber wahrscheinlich auch nur beinharte Dub- und R&B-Fans, die sich im Zweifelsfall wohl eh für andere Lautsprecher entscheiden würden.

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Der Lautsprecher überzeugt – Und bleibt beim Autor

Neben ihren Qualitäten in Stereo eignet sich die Bronze 200 auch als Frontlautsprecher im Heimkino. Erst recht, wenn man die zahlreichen Erweiterungsmöglichkeiten (siehe weiter oben) mit ins Kalkül zieht. Hans von Draminski – der Autor des Hörtests – hat genau das getan und entschieden, dass die Lautsprecher direkt bei ihm bleiben und nach dem Test ins Fernsehzimmer wandern.

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Das Fazit zum Test der Monitor Audio Bronze 200

„Die Monitor Audio Bronze 200 ist ein feingeistiger Einsteiger-Schallwandler mit audiophilem Anspruch und besonderer Eignung für Heimkino-Anwendungen.“

Hans von Draminski, FIDELITY-Online am 06. Juli 2020

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