Test Monitor Audio Silver 300 – AUDIO TEST

/ Januar 6, 2021/ Allgemein, Testbericht

Test Monitor Audio Silver 300 – AUDIO TEST 07/2020

Monitor Audio Silver 300 6G AUDIO TEST 07-2020 Ausgezeichnet

Bei der Silver-Serie von Monitor Audio könnte man fast schon sagen, Tradition verpflichtet. Und zwar zu bestem Klang. Die Silver-Serie ist schließlich die am längsten gebaute, heute noch erhältliche Lautsprecherserie im gesamten Portfolio – und mittlerweile in der 6. Generation!

Als Vertreter für diese Generation hat sich Jörg Schumacher von der AUDIO TEST die Monitor Audio Silver 300 zum Test ins Haus geholt und gehört, was mehr als 40 Jahre Erfahrung im Lautsprecherbau klanglich bedeutet.

Getestet zum Preis von 1.898.-€/Paar.

Hierbei handelt es sich um eine Zusammenfassung des Testberichts der „AUDIO TEST – Ausgabe 07/2020“. Den vollständigen Testbericht lesen Sie im Magazin und im verlinkten PDF.

Die Schnellnavigation zum Test

  1. Aus Erfahrung gut – oder etwa nicht?
  2. Die Monitor Audio Silver 300 im Profil
  3. Kurz und klangvoll: C-Cam und RST
  4. Bild und Ton im Einklang
  5. Hört, hört!
  6. Das Fazit zum Test im Zitat
  7. Infos & Bezugsquellen
  8. Kontakt

Aus Erfahrung hohe Erwartungen – Die großen Geschwister haben ordentlich vorgelegt

Monitor Audio ist in Deutschland zwar immer noch ein Geheimtipp und „fliegt unter dem Radar“, bei der AUDIO TEST hat man hingegen schon mehrfach Bekanntschaft mit den britischen Lautsprechern gemacht. Und zwar ausschließlich hervorragende! Sowohl die Monitor Audio Gold 300 (AUDIO TEST 04/2019) als auch die Monitor Audio Silver 500 (AUDIO TEST 04/20) haben mit Referenzstatus das Herz vom Chef vom Dienst – Johannes Strom – erobert und mit einer Preis-/Leistungswertung von 10/10 Punkten abgeräumt.

Aber in diesem Test soll es um das kleinere – und günstigere – Modell Monitor Audio Silver 300 gehen.

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20 Kilogramm Lebendgewicht und ordentlich bestückt – Die Monitor Audio Silver 300 im Profil

Schaut man sich nüchtern das Datenblatt an, erwarten einen erstmal keine großen Überraschungen. Ein 3-Wege-Standlautsprecher mit einem 25 Millimeter Hochtöner aus C-CAM, einem 4“/10 Zentimeter Mitteltöner und zwei 6,5“/16,5 Zentimeter große Tieftöner verrichten hier streng voneinander getrennt in einem etwas über einen Meter hohen Gehäuse ihren Dienst.

Die Begeisterung kommt hingegen beim Auspacken. Makellose Verarbeitungsqualität, ein schweres und robustes Gehäuse aus MDF und ein „schraubenloses“ Design erfreut das Auge. Die Treiber sind allesamt mit jeweils einer einzigen Schraube von hinten durch das Gehäuse über eine lange Gewindestange fixiert. Das sieht nicht nur attraktiv aus, sondern hat auch darüber hinaus handfeste Vorteile. Neben der Entkopplung der einzelnen Treiber vom Gehäuse selbst wird auch der schwere Magnet des Treibers fest an Ort und Stelle gehalten, ohne die Gefahr des Absackens. Monitor Audio nennt das im Übrigen „Single Bolt Through“.

Und wo wir gerade bei Gefahren sind: Neugierige Kinderfinger haben hier auch keine Chance. Hochtöner scheinen bei Lautsprechern eine beinahe schon magische Anziehungskraft auf Kinder auszuüben und dementsprechend oft eingedrückt zu werden. Keine Chance bei der Monitor Audio Silver 300; ist hier doch der so einladend golden schimmernde Hochtöner von einem Metallgitter geschützt, welches auf einer Metallplatte thront, in die auch gleich noch der Mitteltöner mit eingefasst ist. Praktisch und schön anzusehen zugleich!

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Abkürzungen für einen hervorragenden Klang – C-CAM und RST

Auftragen…

Das silbrige Schimmern der beiden Tieftöner und des Mitteltöners kommt nicht von ungefähr, und auch der Hochtöner hat es im wahrsten Sinne des Wortes „in sich“. Die Rede ist von C-CAM; einer Aluminium-Magnesium-Legierung, die anschließend zur weiteren Festigung und Abhärtung gegenüber unerwünschten Resonanzen mit einer hauchdünnen Schicht synthetischer Keramik überzogen wird.

Der Hochtöner erhält dabei sogar noch eine Sonderbehandlung und wird anschließend noch mit Zinnsulfat eloxiert. Dadurch erhält er nicht nur seinen hübschen goldenen Glanz, sondern seine Festigkeit wird nochmals weiter erhöht, ohne dass er dadurch schwerer oder „langsamer“ wird.

…Demolieren

Nicht nur der Hochtöner erhält eine Sonderbehandlung, sondern auch die Tief- und Mitteltöner in der Silver-Serie werden noch weiter bearbeitet. Und zwar mit den charakteristischen „Dellen“ im Treiber. Durch diese Eindrücke wird das jeweilige Chassis nochmal verwindungssteifer und somit widerstandsfähiger gegen Partialschwingungen, die das Musiksignal bei höheren Pegeln unweigerlich verfälschen würden.

Das verspricht so einiges für den Hörtest…

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Der Klang hält was die Optik verspricht – Piekfein und ausdrucksstark

Bei der Monitor Audio Silver 300 passen „Ton und Bild“ wunderbar zusammen. Direkt vom ersten Ton an wusste der Lautsprecher mit seiner feinen Auflösung, jeder Menge Spielfreude und einer gehörigen Portion Charakter zu überzeugen. Dabei sollte man „Charakter“ nicht mit „Schönfärberei“ verwechseln – die Silver 300 spielte im Test stets akkurat, präzise und detailliert.

Von Mitten…

Diese Charaktereigenschaften taten sich besonders im so wichtigen Mittenbereich hervor, der unverschämt hoch aufgelöst wurde. Mit den Worten des Testredakteurs: „Alles wirkt wie unter einer akustischen Lupe“.

…und Höhen…

Der ausgeprägt offene Hochton sowie die fantastische Impulstreue tragen dann ihren Teil dazu bei, das Titel wie „Here Comes My Girl“ von Tom Petty and the Heartbreakers von deren Album „Damn The Torpedos“ einen die Drums aus dem Lautsprecher geradezu anspringen! Massive Kick, knallige Snare, so macht das Spaß!

…hinab in den Basskeller

Das Stück hat aber auch seine Tiefen, und so merkt man gerade bei der Kick, aber auch der Bassgitarre, dass die Monitor Audio Silver 300 auch am unteren Ende des Frequenzgangs brilliert. Sie klingt klar, aufgeräumt, und dennoch ausgesprochen tief und sonor. Der E-Bass hat dieses charakteristische „Ploink“ im Anschlag und ist klar ortbar, frei von Mulm. Und auch die Stimme Tom Pettys wird klar und präzise wiedergegeben.

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Transparenz allerorten – „Nightwings“ von Claus Ogermann und Michael Brecker

Das Stück „Nightwings“ vom Kollaborationsalbum „Cityscape“ hüllt den Hörer zu Beginn in wohlig-warme Orchesterklänge, begleitet von einem schimmernden Klavier und einem fast schon zaghaften Bass, der nach und nach selbstbewusster auftritt und das Stück allein dadurch immer spannender wird. Verfolgen können Sie diese ganz eigene Dynamik die Silver 300 haargenau.

Kurze Zeit später gesellen sich dann relaxed gespielte Jazz-Drums hinzu und verwandeln das Stück immer mehr in einen dieser Orchestersoundtracks, die man aus den goldenen Zeiten Hollywoods kennt. Und ab Minute 3:18 gesellt es sich (endlich!) dazu: Das unverwechselbare Brecker-Saxophon!

Die Meinung des Testredakteurs dazu: „Weltklasse! So wie die Monitor Audio Silver 300 6G selbst.“

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Das Fazit zum Test der Monitor Audio Silver 300 im Zitat

„Mit den Silver 300 6G setzt Monitor Audio seine aktuelle Erfolgssträhne in der AUDIO TEST tadellos fort. Wer einen hoch auflösenden und äußerst geschmackvoll abgestimmten Standlautsprecher für mittelgroße Räume sucht, sollte die Silver 300 6G in Erwägung ziehen. Selbst wenn ein höheres Budget zur Verfügung steht. Dass diese außergewöhnlichen Standlautsprecher letztlich keine 2 Riesen kosten, ist nur ein weiterer Pluspunkt für die Monitor Audio Silver 300 6G.“

Jörg Schumacher – AUDIO TEST 07/2020

Das Testergebnis auf den Punkt gebracht

„ausgezeichnet“ mit 94% und ein „ausgezeichnet“ in der Preis-/Leistung mit 10/10 Punkten.

Testlogo Monitor Audio Silver 300 AUDIO TEST 07-2020

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