Test Monitor Audio Silver 500 – AUDIO TEST

/ Mai 15, 2020/ Testbericht

Test Monitor Audio Silver 500 – AUDIO TEST 04/2020

Monitor Audio Silver 500 6G AUDIO TEST Referenz 04-2020

40 Jahre Erfahrung, 6 Generationen von Lautsprechern, ein Ergebnis: Die Monitor Audio Silver 500 ist „Referenzklasse“ bei der AUDIO TEST!

Johannes Strom vom HiFi-Fachmagazin „AUDIO TEST“ hat sich die Monitor Audio Silver 500 zum Test bestellt und sich selbst davon überzeugt, wozu 40 Jahre Erfahrung im Lautsprecherbau so alles gut sein können.

Getestet zum Preis von 2.198.-€/Paar.

Hierbei handelt es sich um eine Zusammenfassung des Testberichts der „AUDIO TEST – Ausgabe 04/2020“. Den vollständigen Testbericht lesen Sie im AUDIO TEST-Magazin. und im verlinkten PDF.

Das vollständige PDF zum zum Test der Monitor Audio Silver 500 6G aus der AUDIO TEST 04/2020 herunterladen.

Schnellnavigation zum Test

  1. Monitor Audio Silver 500 – Einstieg trifft State-of-the-art
  2. Die inneren Werte zählen
  3. Back to the 90s – Mit zeitlos guter Musik
  4. Spannende Titelwahl mit überraschendem Ergebnis
  5. Verzweiflung und Gänsehaut – Mit London Grammar
  6. Volles Aroma bei halbem Koffein? Funktioniert!
  7. Das Fazit zum Test der Monitor Audio Silver 500 6G
  8. Weitere Infos und Bezugsquellen
  9. Kontakt

Monitor Audio Silver 500 – Preislich Einstieg, klanglich State-of-the-art

Was nach Herstellertext klingt, ist in Wirklichkeit die Meinung des Testredakteurs. Nachvollziehbar wird das Ganze, wenn man sich nur allein erstmal die „Zutaten“ für dieses Produkt anschaut.

Da kommen zwei 8“ C-CAM-RST-Tieftöner, ein 4“ Mitteltöner aus C-CAM-RST und ein 25 mm Gold-Hochtöner aufeinander. All das in einem rund einem Meter hohen Gehäuse, welches gemeinsam mit all den Ingredienzien dann satte 23 Kilogramm pro Stück auf die Waage bringt. Hier trifft Masse auf Klasse. Schwere Qualität und schraubenlose, makellose Verarbeitung.

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Es kommt auch auf die inneren Werte an – Die Frequenzweiche stimmt

Bi-Wiring und Bi-Amping ist für viele eine interessante Option, aber nicht für Johannes Strom. Und so wird „ganz klassisch“ Single-Wire verkabelt und gelauscht, ob die Frequenzweiche ihren Job auch Macht. Und wie sie ihn macht!

Die Monitor Audio Silver 500 entpuppt sich im Test als Präzisionswerkzeug, das sehr sensibel und feinfühlig mit den Signalen umgeht und virtuelle Räume vorm geistigen Auge entstehen lässt. Augmented Listening? Klappt – mit der Silver 500.

Auflösung und Detailtreue, die einfach Laune machen.

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Back to the 90s – Wo der Mitteltöner unter Beweis stellt, was er kann

Nicht nur die 80er hatten verrückte Musik im Portfolio, sondern auch die 90er. Musik wie „Teenage Dirtbag“ von der Highschool-Band Weezer. Der geneigte Leser und Musikhörer erinnert sich jetzt an quiekige Gesangsparts, dazu passende Gitarren und vielleicht sogar noch an das trashige Video dazu.

Und heute? Nun, auf einem guten Lautsprecher ändert sich die Perspektive dramatisch. Das aufdringlich-nervige im Stück ist im Test der Silver 500 vollkommen verschwunden. Stattdessen kommt das Stück mit ordentlich Druck und Transparenz und präsentieren den Titel mit Attitüde und einem markanten Gitarrensound, als stünde man selbst im Tonstudio.

Klarer Fall: Die Aufnahme ist hervorragend (auch schon damals), damals scheinen die Lautsprecher einfach noch nicht so weit gewesen zu sein.

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Spannende Titelauswahl und ungeahnte Einblicke Missy Elliots „Get Ur Freak On“

Wer beruflich mit Musik zu tun hat, wird irgendwann schon fast zwangsläufig an der Nils Lofgren-, Diana Krall- oder Dire Straits-Platte vorbeigreifen (obwohl sie alle wirklich hervorragende Künstler sind!) und sich in anderen, vielleicht auch unterschätzen Genres umsehen und -hören.

Dazu gehören dann auch Titel wie „Get Ur Freak On“ von Missy Elliots Album „Respect M.E.“. Ein – mit Johannes Strom eigenen Worten bezeichnetes – markantes Stück, bei dem es doch immer wieder neue Details zu entdecken gibt. Oberflächlich wird dieser Titel von einem treibenden Beat getragen. Zwischendrin versteckt sich allerdings ein ganz subtiles, kaum hörbares elektronisches und hochfrequentes Gefrickel des Produzenten. So weit nach hinten gemischt, dass es bisher nie aufgefallen ist, hörbar direkt nach dem ersten Chorus.

Ein uns wahrscheinlich allen bekannter Effekt: Einmal gehört, kann man es nie wieder „weghören“ und vermisst es, wenn ein Lautsprecher diesen eben nicht darstellen kann. Und dass das nicht unbedingt jeder Lautsprecher kann, beweist der Quervergleich mit einem mit AMT (Air Motion Transformer) bewehrten Lautsprecher eines renommierten Mitbewerbers, der diesen Effekt unterschlägt.

Im Test legt die Monitor Audio Silver 500 damit die Messlatte einmal mehr ganz schön hoch.

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Verzweifelte Stimme, viel Gänsehaut – Zauberhafte Mischung

Ebenfalls noch nicht im „HiFi-Mainstream“ angekommen aber trotzdem schon fester Bestandteil vieler HiFi-Vorführungen ist die Band London Grammar. Wie von Johannes treffend beschrieben, bieten sich die „verzweifelte Stimme und der verhallte Hauch einer Gitarre“ des Titels „Strong“ vom Album „If You Wait“ bestens an, um den Klangkünsten der Silver 500 auf die Spur zu kommen.

Neben einem unerwartet bebenden Bass, den man so in dem Stück erstmal gar nicht vermutet, sorgt die Silver 500 für einen wohldosierten Einsatz (des Basses) und viele Gänsehaut-Kaskaden. Und auch hier wieder: Transparenz, ohne das Gesicht zu verzerren oder die Ohren zu betrügen. Vor allem im kritischen Bereich um 500 Hertz setzt sie sich von ihren Mitbewerbern ab und klingt einfach sehr homogen.

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Volles Aroma bei halbem Koffein – Besser kann man es nicht ausdrücken

Weniger aufgeputscht, dafür konzentriert und sinnlich, so präsentiert sich die Monitor Audio Silver 500 im Test.

Selbst Dubstep-Musik von Burial klingt im Bass über die Silver 500 wie ein Festival-Lautsprecher oder ein Open Baffle-System, in den Mitten und Höhen wie ein Bändchen, kombiniert mit einem Breitbänder. Eine gleichzeitig heftige und zauberhafte Mischung!

Dieser Lautsprecher ist ein Freund für lange Hörsessions, ohne nervige Ermüdungserscheinungen. Insbesondere Leise- und Vielhörer kommen bei Lautsprecher voll auf ihre Kosten, denn die Silver 500 liefert bereits bei moderatem Pegel volle Auflösung.

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Das Fazit zum Test der Monitor Audio Silver 500 im Zitat

„Wenn ein Standlautsprecher irgendwie klingen sollte, dann bitte so. Dagegen klingen viele Mitbewerber wie Küchenradio. Wer irgendwann schon mal davon gehört hat, Monitor Audio wäre ein Geheimtipp: Dem Tipp schließen wir uns uneingeschränkt an, den Underdog-Status können wir bei diesem Produktportfolio und der gebotenen Performance pro Euro absolut nicht verstehen. Lassen Sie sich vom Edelmetall nicht täuschen. Bei Monitor Audio ist Silber echtes Gold wert.“

Johannes Strom – AUDIO TEST 04/2020

Das Testergebnis zur Monitor Audio Silver 500 auf den Punkt gebracht

Testlogo Monitor Audio Silver 500 6G.indd

„Referenzklasse“ mit 95% und ein „ausgezeichnet“ in der Preis/Leistung mit 10 von 10 Punkten.

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