Test Monitor Audio Studio – sempre-audio.at

/ Februar 18, 2020/ Testbericht

Test Monitor Audio Studio – sempre-audio.at 01/2020

Monitor Audio selbst beschreibt seine „Studio“ getaufte Kompaktbox als überaus leistungsstark, und mit einem Klang auf hohem Niveau. Da man ja nicht alles glauben soll, was einem so erzählt wird, hat das Team von sempre-audio.at mal genau hingehört…

Getestet zum Preis von 1298.-€/Paar. Standfüße separat erhältlich für 498.-€/Paar.

Hierbei handelt es sich um die Zusammenfassung des Testberichts. Den kompletten (und überaus lesenswerten!) Testbericht im Original finden Sie hier: Testbericht Monitor Audio Studio auf sempre-audio.at

Ungeduldig? Hier geht es direkt zum Fazit des Tests.

Der „Outlaw“ im Produktsortiment im Test – Die Monitor Audio Studio

Monitor Audio Studio im Detail

Üblicherweise besteht das üppige Sortiment von Monitor Audio aus einer Vielzahl an Serien, die wiederum eine breite Auswahl an unterschiedlichsten Lautsprechern enthalten. So besteht beispielsweise die Monitor Audio Silver-Serie aus zwei Kompaktlautsprechern, drei Standlautsprechern, zwei Center-Lautsprechern, einem Dipol und einem Subwoofer – also sage und schreibe neun (!) verschiedenen Lautsprechern.

Und dann gibt es die Monitor Audio Studio. Diese ist ein echter Solitär im reichhaltigen Programm, gibt es doch genau einen einzigen Lautsprecher in der „Serie“, dafür aber immerhin in drei schönen Farben. Zur Wahl stehen Weiß Seidenmatt, Schwarz Seidenmatt und ein edles Satin Grey.

Warum dieses Konzept? Nun, die Studio ist quasi ein Geschenk des Entwicklers an sich selbst, und wie bei Geschenken so üblich, wurde hier auch „ganz tief in die Trickkiste gegriffen“…

Eine moderne Optik – Mit klarer Kante und eleganten Linien

Schon beim ersten Blick auf die Monitor Audio Studio fällt auf: Dieser Lautsprecher ist irgendwie anders. Statt einer klassischen Quader- oder leicht rechteckigen Form hat man es hier mit einer kompakten, aber recht tiefen Box zu tun.

Die Technik im Blick – Ausgestattet mit High End-DNA

Monitor Audio Studio im Detail

Ein Blick auf die Front offenbart dann die geballte Technologie und die Entwicklungsarbeit, die in diesen Lautsprecher investiert wurde. Nicht umsonst weist Monitor Audio nicht ganz ohne Stolz darauf hin, dass dieser Lautsprecher die Gene – die DNA der High End-Serie Monitor Audio Platinum II in sich trägt. Stammen doch sowohl die zwei 4“/10 Zentimeter großen Tief-/Mitteltönern aus RDT II als auch der MPD- (Micro Pleated Diaphragm) Hochtöner nach AMT-Prinzip direkt von ihr ab.

Clevere Anordnung der Treiber ermöglicht mehr Flexibilität bei der Aufstellung

Zum Einsatz kommt dieser high-endige Lautsprecherverbund hier im Übrigen in D’Appolito-Anordnung. Sprich: Der Hochtöner ist von den beiden 4“-Tief-/Mitteltönern praktisch eingerahmt und gemeinsam sorgen sie dafür, dass die Studio deutlich gerichtet abstrahlt, was wiederum Probleme durch Raumeinflüsse minimiert. Ganz schön cleveres Konzept…

Hochwertige und clevere Schallwand

Monitor Audio Studio Schallwand im Detail

Bei der Draufsicht fällt neben den verbauten Treibern besonders die elegant geschwungene Schallwand aus Aluminiumdruckguss auf. Die Treiber sind also nicht in „schnödes“ MDF eingelassen (hier immerhin 15 Millimeter stark), sondern wurden stattdessen in eben diese Schallwand bündig eingelassen.

Da fehlt doch was?

Monitor Audio Studio Querschnitt

Ein weiteres spannendes Detail, welches erst gar nicht auffällt, weil es eben fehlt: Die Fixierung der Chassis mit nur je einer einzigen Gewindestange, die von hinten durch das Gehäuse geführt wird. Es also vorne keine sichtbaren (und auch keine versteckten) Schrauben gibt. Das alles kommt aber nicht nur der Optik zu Gute, sondern hat auch technisch einen Nutzen. Denn durch die Einspannung der Chassis von hinten wird das Gehäuse nochmals widerstandsfähiger gegen störende Resonanzen, die sich sonst im Klangbild bemerkbar machen würden.

Da fehlt doch was? – Die Zweite

Monitor Audio Studio Frontansicht

Die nächste Besonderheit bei der Studio: Die Optik und der getriebene Aufwand sind so groß, dass die Technik nicht versteckt werden soll. Mit anderen Worten: Es gibt keine Lautsprecherabdeckung. Weder im Lieferumfang noch im Nachkauf. Wer sich diesen Lautsprecher nach Hause holt, setzt also auch ein Statement: „Ich begeistere mich für clevere Technik und modernes Design“.

Genug der Technik, es wird gehört und getestet – Und zwar richtig!

Der erste Versuch – Test der Monitor Audio Studio auf einem Sideboard

Auch wenn diese Lautsprechergattung gerne als „Regallautsprecher“ bezeichnet wird, eigentlich gehören diese auf einen dazu passenden Standfuß. Fest verschraubt und mit ausreichend Abstand zur Rückwand und zu den entsprechenden Seitenwänden. Diese Erfahrung machte auch Michael Holzinger, als er die Monitor Audio Studio mit dem Vollverstärker Arcam SA20 und dem dazu passenden Arcam CD/SACD-Player CDS50 verband.

Zunächst auf einem Sideboard platziert und sorgfältig ausgerichtet (Ja, sie braucht ein wenig Liebe und Zuwendung bei der Aufstellung) macht sich die gerichtete Abstrahlung direkt positiv bemerkbar. Eliminiert der Lautsprecher dabei doch etwaige negative Raumeinflüsse und strahlt Ihre Musik direkt auf den Hörplatz ab. Und „ignoriert“ dabei störende Elemente wie Fußböden mit Fliesen, große Glasflächen oder Möbel und Türen. Über die Raumakustik müssen Sie sich mit der Monitor Audio also wenig Gedanken machen.

Wer jetzt im Übrigen Angst hat, dass er nun wie festgenagelt auf seinem Sofa sitzen muss und sich nicht bewegen darf sei an der Stelle beruhigt; Sie können auch zu zweit auf dem Sofa sitzen und ganz entspannt Musik hören.

Der zweite Anlauf – Die Studio wandert auf den ihr zugedachten Standfuß

Die Überraschung bleibt aus, das Ergebnis fällt aus wie erwartet. Klingt die Studio im Regal beziehungsweise auf einem Sideboard schon hervorragend, hat Sie den Tester nach der Montage auf dem Standfuß umso mehr mit ihrem feinen Klang überzeugt.

Einmal mehr zeigt sich also: Es sind Kompaktlautsprecher und keine Regallautsprecher.

Die Grundvoraussetzungen – Und was die Monitor Audio Studio im Test daraus macht

Platziert man die Studio in einen Raum mit einer Größe von 15 bis 25 m² und stellt ihr einen kompetenten Spielpartner mit ausreichend Leistung zur Seite, spielt sie äußerst souverän auf und lässt keine Rückschlüsse auf ihre kompakten Abmessungen zu.

Vielmehr überzeugt sie mit druckvollen Bässen, die knackig auf den Punkt gebracht werden, Stimmen und Instrumenten verleiht sie Kontur und Körper und diese werden gleichzeitig mit einer erstaunliche Detailvielfalt abgebildet. Und auch die Abbildung der Klangbühne der Monitor Audio Studio hat im Test überaus beeindruckt.

Lesetipp: Michael Holzinger von sempre-audio.at hat die Monitor Audio Studio auch in Kombination mit dem Vollverstärker Arcam SA20 getestet. Den vollständigen Test mit vielen Klangeindrücken lesen Sie hier: Arcam SA20 mit Monitor Audio Studio im Test bei sempre-audio.at

Das Fazit zum Test der Monitor Audio Studio auf den Punkt gebracht

„Die Monitor Audio Studio lockt zunächst mit einem überaus eleganten Auftreten, sie erleichtert die Integration in den Wohnraum durch sehr kompakte Abmessungen, aber auch durch eine Abstrahl-Charakteristik, bei der etwaige akustische Unzulänglichkeiten im Raum nicht so sehr ins Gewicht fallen. Ein ausgeklügelter Aufbau sowie Technologien, die aus über der Monitor Audio Studio angesiedelten Speakern entlehnt wurde, liefern hier in edelster, kompakter Form einen tadellosen Klang, der begeistern kann.“

Michael Holzinger, sempre-audio.at 01/2020

Oder – in Zahlen ausgedrückt – 8 von 10 Punkten in den Kategorien „Klang“, „Design“ und „Preis/Leistung“ und somit eine Auszeichnung als „Exzellent“.

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