Test Monitor Audio Bronze 500 – AUDIO TEST

/ Dezember 14, 2020/ Allgemein, Testbericht

Test Monitor Audio Bronze 500 – AUDIO TEST 06/2020

Monitor Audio Bronze 500 AUDIO TEST 06-2020

Monitor Audio gehört immer noch zu den „Underdogs“ im HiFi-Business. Zu Unrecht, wie einmal mehr der Test der Monitor Audio Bronze 500 – der größten Standbox aus der 2020 vorgestellten Bronze 6G-Serie – beweist.

Getestet zum Preis von 1.095.-€/Paar.

Hierbei handelt es sich um eine Zusammenfassung des Testberichts vom AUDIO TEST-Magazin aus der Ausgabe 08/2020. Den vollständigen Testbericht können Sie als PDF herunterladen unter folgendem Link: PDF zum Test herunterladen

Die Schnellnavigation zum Test

  1. Jahrzehnte lange Erfahrung – Und immer noch „geheim“
  2. Die Monitor Audio Bronze 500 im Profil
  3. Ohren auf – es wird Musik gehört
  4. Ein Testergebnis mit Auszeichnung
  5. Das Fazit zum Test im Zitat
  6. Infos & Bezugsquellen
  7. Kontakt

Fast fünfzig Jahre Forschung & Entwicklung – Und immer noch ein Geheimtipp

Es herrscht wahrlich kein Mangel an prominenten und erstklassigen Lautsprecherherstellern, zwischen denen man heute auswählen kann. Und doch gibt es immer wieder spannende Geheimtipps, die es mehr als wert sind, gehört zu werden. Monitor Audio ist gemäß genau ein solcher. Nicht zuletzt spricht auch die „Durchschnittswertung“ von 91,8% über alle getesteten Monitor Audio-Lautsprecher eine deutliche Sprache!

Und dabei ist es auch ganz gleich, wer testet. Johannes Strom, Jörg Schumacher oder – wie im Fall der Bronze 500 – Alex Röser, die Lautsprecher finden einfach Anklang. Unabhängig von der Preisklasse.

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Die Monitor Audio Bronze 500 im Profil – Ausgewachsener Stereo-Sound

Monitor Audio Bronze 500 Schwarz seidenmatt

Die Bronze 500 ist zwar die größte aus der 6. Generation der Monitor Audio-Bronze-Serie, aber „groß“ ist ja auch relativ. Mit ihren 97,4 Zentimetern in der Höhe und einer Grundfläche von 23 x 32 Zentimetern ist sie wahrlich kein Riese. Aber wie so oft heißt es auch hier, dass es nicht unbedingt auf die Größe, sondern auf den (Klang-)Charakter ankommt. Und der hat im Test wahrlich überzeugt.

Alles eine Frage der Technik

In dem stattlichen, aber nicht übermäßig großen Gehäuse finden zwei Tief-/Mitteltöner mit je 8“/20 Zentimeter Durchmesser sowie ein 25 mm großer Kalottenhochtöner Platz. Allesamt aus C-CAM, was die Abkürzung für „Ceramic-Coated Aluminium/Magnesium“ ist. Sprich: ein Mix aus Aluminium und Magnesium, der im Anschluss noch mit einer hauchdünnen Schicht Keramik überzogen wird.

So schön, dass er hinter Gitter muss – Der Uniform Dispersion Waveguide

Monitor Audio Bronze 6G Hochtöner im Detail

Der gülden schimmernde Hochtöner ist nicht nur „einfach“ ins Gehäuse eingesetzt, sondern vielmehr in einen (Uniform Dispersion) Waveguide eingelassen. Dieser optimiert zum einen das Zeit-/Phase-Verhalten der Treiber untereinander und sorgt zudem für ein gleichmäßiges Abstrahlverhalten des kompletten Lautsprechers.

Das Dispersionsgitter vor dem Hochtöner schützt ihn nicht nur vor allzu neugierigen Fingern, sondern optimiert einmal mehr das Abstrahlverhalten und verbreitert es. Eine Technologie, die ihren Weg von den größeren Serien Monitor Audio Silver und Monitor Audio Gold jetzt auch in die preisgünstige Bronze-Serie gefunden hat.

Monitor Audio Bronze 500 und die Kammer der Isolation

Während der Hochtöner im Bereich von 2.700 – 30.000 Hertz seinen Dienst verrichtet, übernehmen die darunterliegenden Tief-/Mitteltöner den Bereich von 2.700 Hertz bis hinunter zu 32 Hertz. Wobei, strenggenommen „nur“ der obere der beiden Treiber. Der untere sitzt in einer eigenen Kammer und spielt zusammen mit seinem Kollegen von 32 Hertz bis hinauf zu 550 Hertz – darüber hinaus wird er ausgeblendet und überlässt dem oberen Tief-/Mitteltöner allein die Show.

Ja, so funktionieren 2,5-Wege!

Eine dauerhafte Verbindung – Aufwendige Innenverkabelung

Die interne Verkabelung der Treiber und der Frequenzweiche besteht dabei im Übrigen auch nicht aus „irgendeiner Strippe“, sondern Monitor Audio Pureflow. Einem silber-beschichteten, sauerstofffreien Kupferkabel, das für erstklassige Klangqualität steht.

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Öhrchen spitzen – Jetzt wird Musik gehört

„Strong“ von London Grammar – Starker Auftritt

Genau wie Johannes Strom von der AUDIO TEST seinerzeit der Monitor Audio Silver 500 im Test mit „Strong“ von London Grammar auf den Zahn fühlte, ging es jetzt auch bei der Bronze 500 damit los. Und das Ergebnis war ebenfalls das Gleiche: Eine akkurate und homogene Darbietung. Hannah Reids Stimme (die Sängerin von London Grammar) wird kraftvoll transportiert, die hochfrequenten Hallfahnen im Stück hingegen feinfühlig in den Hörraum gezeichnet.

„Purple Rain“ von Prince – Klein, aber oho!

Bei diesem Titel bestätigt sich einmal mehr der Eindruck, den Alex bereits bei London Grammar gewonnen hat. Lediglich im Bassbereich kann man philosophieren, ob man ihn „überbetont“ oder „selbstbewusst“ empfindet. Im Test hat der Tiefgang überzeugt und war ganz nach dem Geschmack der Zuhörer – raumfüllend und einnehmend.

Eine spannende Parallele dabei zwischen den beiden Interpreten: Sowohl Prince als auch der Monitor Audio Bronze 500 wohnt deutlich mehr Strahlkraft inne, als es ihre physische Statur vermuten lässt. Mit anderen Worten: „Größe ist nicht alles.“

Mit dafür verantwortlich ist auch der vergoldete C-CAM-Hochtöner, der mit einer gestochen scharfen Feinauflösung ohne Schärfe zu überzeugen weiß. Und all das mit einer Brillanz, die fast schon an die Qualitäten eines Bändchens heranreicht.

„L’Amour est un oiseau rebelle“ von Maria Callas – Große Dynamik!

Dynamik lässt sich am besten bei orchestraler Musik ergründen. Zum Beispiel bei der Oper „Carmen“ von Georges Bizet. Im Hörtest der Arie steht das am Piano gespielte Staccato der Streicher kontrastiert wunderbar mit dem expressiven Fortissimo des Chores.

Dabei werden die leisen Momente mit jeder Menge Spannung übertragen, während die lauten Passagen rund und unaufdringlich erklingen. Wo andere Lautsprecher die Einsätze des Chores bisweilen (zu) brachial artikulieren, hat die Bronze 500 hier „Zügelspannung“ und alles fest im Griff.

„I THINK“ von Tyler, The Creator – Kann sie auch Hip Hop?

Ja! Der Titel „I THINK“ vom Album „IGOR“ von Tyler, The Creator (ja, der Mann schreibt stets alles groß) wird von der Bronze 500 mit der gleichen Coolness wiedergegeben, mit der sich auch der Künstler selbst präsentiert. Druckvoll im Bass, mit klar akzentuierten Texturen und fein gezeichneten Vocals. Und dabei bleibt die Box erstaunlich entspannt, selbst wenn – wie bei den tiefen Mitten – so richtig „Halli Galli“ im Titel ist.

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Test mit Auszeichnung bestanden – Wie auch schon die großen Geschwister

Testsiegel Monitor Audio Bronze 500

Wie die Monitor Audio Silver 500 (Link zum Test) und die Monitor Audio Gold 300 (Link zum Test) absolviert auch die Bronze 500 den Testparcours souverän und weiß in mittelgroßen Räumen mit jeder Art von Elektronik umzugehen. Dabei ist sie auch was die Musikrichtung an sich angeht ein vielseitiger Allrounder.

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Das Fazit zum Test der Monitor Audio Bronze 500 im Zitat

„Für uns steht fest: Trotz seiner eher gedrungenen Statur gehört Monitor Audios Standlautsprecher Bronze 500 zu den Großen seiner Zunft.

Kaum ein Lautsprecher dieser Preisklasse wusste uns bisher so vollends zu überzeugen. Raumfüllende Performance, liebevolle Verarbeitung und feinfühlige Musikalität vereinen die Briten in diesem Klangkünstler. Vor allem mit Blick auf teils vollkommen überbewerte Mitbewerber wünschen wir Monitor Audio den baldigen Durchbruch!“

Alex Röser, AUDIO TEST, Ausgabe 06/2020

Ein „unverdienter“ Geheimtipp – Mit 10 von 10 Punkten bei der Preis-/Leistung

Nach Meinung von Alex Röser ist Monitor Audio ein Hersteller, der sowohl qualitativ als auch Preis-/leistungstechnisch hervorragende Lautsprecher fertigt – und damit zu Unrecht „unter dem Radar fliegt“. Eine Tatsache, die ihm von Test zu Test absurder erscheint.

Aber was nutzt die Meinung von anderen? Besuchen Sie doch einfach mal wieder den Fachhändler Ihres Vertrauens und überzeugen Sie sich selbst davon, dass State-of-the-Art schon für knapp tausend Euro zu haben ist.

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