Video B&W 603 vs. Monitor Audio Silver 200 6G

/ Juli 15, 2020/ Allgemein, Testbericht

Fidelity Rellingen vergleicht die B&W 603 mit der Monitor Audio Silver 200 im Video

B&W 603 vs. Monitor Audio Silver 200 im Fidelity-Videovergleich

Dimitrios Hatzisvetsos (Kurzform: Dimi) und Hans-Joachim Acker (Kurzform: Hajo) vom Fachhändler Fidelity aus Rellingen bei Hamburg haben sich mal wieder zusammengesetzt und Lautsprecher verglichen. Dieses Mal die B&W 603 (1.648€ UVP/Paar) gegen die Monitor Audio Silver 200 (1.498.-€ UVP/Paar).

In diesem Vergleich im Fokus: Elegante Lautsprecher für etwas kleinere Wohnräume von etwa 20 – 25 qm². Wenn man sich die beiden Lautsprecher so nebeneinander anschaut, kommt man schnell zu dem Schluss, dass die Silver 200 eigentlich überhaupt keine Chance haben kann. 2,5 Wege gegen 3 Wege und deutlich weniger Volumen – da hat die Monitor Audio doch eindeutig das Nachsehen. Oder? Lehnen Sie sich zurück und entscheiden Sie selbst.

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Keine Lust auf Video? Wir haben das Wichtigste für Sie zusammengefasst

  1. Die Testteilnehmer im Überblick
  2. Der Testaufbau kurz erklärt
  3. Der erste Titel: „Sexual Healing“ von Marvin Gaye
  4. Der zweite Titel: „Cosmic Girl“ von Jamiroquai
  5. Titel Nummer drei: „Kissing other people“ von Lennon Stella
  6. Der letzte Titel und Fazit: Gregory Porter mit „Liquid Spirit“
  7. Bezugsquellen
  8. Kontakt

Die Testteilnehmer zum Vergleich im Überblick

B&W 603 – Standlautsprecher

Bei der B&W 603 handelt es sich um das Flaggschiff aus der 600er-Serie von Bowers & Wilkins. Der 3-Wege-Lautsprecher ist mit zwei 165 Millimeter großen Tieftönern aus Pappe, einem 150 Millimeter Mitteltöner aus FST-Continuum (einem Treiber aus gewobener Aramidfaser ohne Sicke) und einem 25 Millimeter großen Hochtöner aus doppellagigem Aluminium bestückt.

Monitor Audio Silver 200 – Standlautsprecher

Bei der Monitor Audio Silver 200 handelt es sich um die kleinste Standbox aus der Silver-Serie. Das 2,5-Wege-Konstrukt beherbergt zwei 130 Millimeter große Tief-/Mitteltöner aus C-CAM-RST (ein Aluminium/Magnesium-Mix mit einer hauchdünnen Schicht synthetischer Keramik überzogen – RST steht dabei für die kleinen Vertiefungen im Treiber) und einen 25 Millimeter großen Gold-Hochtöner, ebenfalls aus C-CAM.

Rotel RA-1572 – Stereovollverstärker

Der Rotel RA-1572 dient als Grundlage für die komplette Stereoanlage und leistet amtliche 120 Watt Sinusleistung pro Kanal an 8 Ohm. Sein Digital-/Analog-Wandler vom Spezialisten AKM macht den RA-1572 zudem fit für alle nur erdenklichen Spielarten digitaler Quellen – wie beispielsweise dem für den Vergleich angeschlossenen Bluesound Node 2i.

Bluesound Node 2i – Netzwerkstreamer

Manche sagen “Source first!“ – und dem wird mit dem Netzwerkstreamer Bluesound Node 2i hier auch entsprechend Sorge getragen. Sicherlich gibt es auch besser klingende Netzwerkstreamer, aber kaum welche zu diesem Preis, mit diesem Bedienkomfort und einer derart großen Unterstützung von Streamingdiensten.

Goldkabel Black Connect – Optisches Digitalkabel

Vom Bluesound Node 2i geht das Musiksignal hochwertig und volldigital auf die Reise zum RA-1572 von Rotel. Damit auf dem Weg dahin auch garantiert nichts schiefgeht, vertraut man bei Fidelity auf das optische Digitalkabel „Black Connect“ von Goldkabel.

Goldkabel Chorus – Lautsprecherkabel

Was als Verbindung zwischen dem Netzwerkstreamer und dem Verstärker hervorragend funktioniert, setzt sich bei Verbindung von Verstärker zu Lautsprecher nahtlos fort. Hierbei dann natürlich analog, aber genauso hochwertig. Sorge dafür trägt das Lautsprecherkabel „Chorus“ von Goldkabel.

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Der Testaufbau zum B&W vs. Monitor Audio-Vergleich kurz erklärt

Der Verstärker verfügt aber eine A/B-Schaltung, womit, ohne an der Verkabelung zu hantieren das Signal umgeschaltet werden kann. Beide Lautsprecher sind mit identischen Lautsprecherkabeln und Längen verbunden, zudem sind die Abstände zueinander und zum Sitzplatz identisch.

Die Lautsprecher sind im Übrigen bewusst versetzt aufgestellt (einmal Bronze 1 außen, einmal Bronze 50 außen), damit die Basisbreite gleichbleibt (also der Abstand der Lautsprecher zueinander). Nur so ist ein fairer Vergleich garantiert.

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Der erste Titel: „Sexual Healing“ von Marvin Gaye – Bei Minute 4:31

Dimi beginnt mit seiner Einschätzung und bevorzugt die B&W, da sie ihm mehr Spaß gemacht hat, da sie grooviger und lauter im Bass spielt. Die Monitor Audio hat ihm ebenfalls gefallen, hier mit der Klarheit im Hochton. Nun ist Dimi aber ein erklärter „Bassfetischist“ und das Stück lebt praktisch von genau diesem.

Hajo hingegen – der bekennender B&W-Kenner und -Fan ist, gefiel die Monitor Audio Silver 200 besser. Sie punktet bei ihm mit trotz ihres nicht ganz so kontrollierten und präzisen Basses mit ihrem Mehr an Spielfreude und Musikalität.

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Der zweite Titel: Jamiroquai mit „Cosmic Girl“ – Bei Minute 11:42

Der Song macht jede Menge Spaß und beide Lautsprecher überzeugen mit ihrer ganz eigenen Spielweise. Auch hier ist die Monitor Audio Silver 200 wieder mit mehr Spielfreude und Spaß bei der Sache, während die B&W 603 kontrollierter und straffer spielte. Für Hajo ein Patt.

Was Dimi aufgefallen ist, ist die Breite der Bühnenabbildung. Bei der B&W 603 ist alles stark zentriert, bei der Silver 200 hingegen nachvollziehbar breiter und räumlicher. Dafür macht ihm die B&W auch dieses Mal einfach wieder mehr Spaß.

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Titel Nummer drei: „Kissing other people“ von Lennon Stella – Bei Minute 18:17

Dimi ist wieder dran und äußert sich als erstes. Die B&W 603 macht ihm mit ihrer Dynamik wieder mehr Spaß als die Silver 200, lässt dafür aber die Räumlichkeit der Monitor Audio vermissen. Der Unterschied war sogar so groß, dass er die Silver 200 dieses Mal vor der B&W 603 sieht.

Hajo sind im Vergleich zwei ganz bemerkenswerte Dinge aufgefallen. Das Stück hat einen ordentlichen Tiefbass – was eigentlich die Domäne der B&W sein sollte. Paradoxerweise überzeugte ihn dabei die Silver 200 stärker, die mit mehr Punch und Bassqualität gegenüber ihrer Konkurrentin spielte. Und auch bei der Räumlichkeit hat sich die Monitor Audio ein großes Lob von Hajo abgeholt. Hing die Stimme der Sängerin bei der B&W egal wo er mit seinem Kopf war, stets „in den Lautsprechern“, stand sie bei der Silver 200 in der Mitte. Eben so, wie räumliches Hören in der Realität auch ist.

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Der letzte Titel und das Fazit: Gregory Porter mit „Liquid Spirit“ – Bei Minute 24:11

Dieses Mal startet Hajo mit seinem Fazit. Beide Lautsprecher haben ihm Spaß gemacht, die Monitor Audio Silver 200 hat ihn allerdings mit ihrer Spielfreude mehr überzeugt.

Dimi „zieht ebenfalls den Hut“ vor dem Bass und der Räumlichkeit, den die kompakte Monitor Audio zaubert. Für ihn ist die B&W aber trotzdem der universellere, breitbandigere Lautsprecher, weil sie im Bass einfach noch mehr Druck macht.

Allerdings stellt er auch selbst zu Recht fest, dass man die Silver 200 auch noch ein wenig näher an die Wand rücken kann, um den Bassreflex noch stärker zu nutzen.

Oder mit ganz einfachen Worten: Selber hören und vergleichen ist angesagt.

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