Video Monitor Audio Bronze 6 vs. Bronze 500

/ Juli 14, 2020/ Allgemein, Testbericht

Fidelity Rellingen vergleicht die Monitor Audio Bronze 6 (5. Generation) mit der Bronze 500 (6. Generation) im Video

Dimitrios Hatzisvetsos (Kurzform: Dimi) und Hans-Joachim Acker (Kurzform: Hajo) vom Fachhändler Fidelity aus Rellingen bei Hamburg haben einen spannenden und hochinteressanten Vergleich gewagt, mit einem (für uns) neuen Konzept: Zwei Lautsprecher – in diesem Fall die Monitor Audio Bronze 6 gegen die neue Bronze 500 – im Video direkt gegeneinander vergleichen. Und der Zuschauer ist live dabei.

Das Ganze gibt es bei Youtube zu sehen – ungeschönt, mit witzigen „Outtakes“, persönlichen Einschätzungen und bisweilen spannenden Ergebnissen.

Neugierig? Mit einem Klick auf „Play“ kann der Spaß beginnen.

Keine Lust auf Video gucken? Hier haben wir das Wichtigste für Sie zusammengefasst

  1. Die Testteilnehmer im Überblick
  2. Der Testaufbau kurz erklärt
  3. Der erste Titel: „Drake“ mit „God’s Plan“
  4. Der zweite Titel: „Queen“ mit „Bohemian Rhapsody“
  5. Der dritte Titel: „Eminem“ mit „Lose yourself“
  6. Der letzte Titel: „CHIC“ mit „Le Freak“
  7. Das Fazit zum Hörvergleich der beiden Lautsprecher
  8. Bezugsquellen
  9. Kontakt

Die Testteilnehmer zum Vergleich im Überblick

Monitor Audio Bronze 6 (5. Generation)

Der Standlautsprecher Bronze 6 ist das größte Modell aus der 5. Generation der Monitor Audio Bronze-Serie. Mit ihren zwei 6 ½“ großen Tieftönern und dem 6 ½“ Mitteltöner aus C-CAM und dem 25 Millimeter großen C-CAM Gold-Hochtöner punktet sie mit Druck, erstklassiger Stimmwiedergabe und einem brillanten Hochton.

Monitor Audio Bronze 500 (6. Generation)

Bei der Monitor Audio Bronze 500 handelt es sich ebenfalls um das größte Modell aus der neuen 6. Generation, hier allerdings mit zwei 8“ großen C-CAM-Tief- bzw. Tief-/Mitteltönern und dem bewährten 25 Millimeter großen C-CAM Gold-Hochtöner.

Nun scheint die Vorgängerin – die Bronze 6 – erstmal im Vorteil zu sein, hat sie doch mehr Membranfläche. Die Bronze 500 hat hingegen „hinter den Kulissen“ einiges mehr zu bieten. Konkret: Die „Damped Concentric Mode“-Technologie bei den Tief-/Mitteltönern und den „UD-Waveguide“ im Hochton, die die geringere Membranfläche schnell vergessen machen.

Cambridge Audio CXA 81- Vollverstärker

Als “Antrieb” bei diesem englisch-englischen Spitzentreffen kommt der bestens bekannte und beleumundete Cambridge Audio CXA81 zum Einsatz. Mit seinen 2x 80 Watt (an 8 Ohm) und dem erstklassigen Digital-/Analog-Wandler ESS Sabre ES9016K2M ist er nicht nur klanglich die erste Wahl für den Test, sondern auch attraktiv gepreist (zum Testzeitpunkt mit 1.199.-€).

Bluesound Node 2i – Netzwerkstreamer

Manche sagen “Source first!“ – und dem wird mit dem Netzwerkstreamer Bluesound Node 2i hier auch entsprechend Sorge getragen. Sicherlich gibt es auch besser klingende Netzwerkstreamer, aber kaum welche zu diesem Preis, mit diesem Bedienkomfort und einer derart großen Unterstützung von Streamingdiensten.

Goldkabel Black Connect – Optisches Digitalkabel

Vom Bluesound Node 2i geht das Musiksignal hochwertig und volldigital auf die Reise zum CXA81 von Cambridge Audio. Damit auf dem Weg dahin auch garantiert nichts schiefgeht, vertraut man bei Fidelity auf das optische Digitalkabel „Black Connect“ von Goldkabel.

Goldkabel Chorus – Lautsprecherkabel

Was als Verbindung zwischen dem Netzwerkstreamer und dem Verstärker hervorragend funktioniert, setzt sich bei Verbindung von Verstärker zu Lautsprecher nahtlos fort. Hierbei dann natürlich analog, aber genauso hochwertig. Sorge dafür trägt das Lautsprecherkabel „Chorus“ von Goldkabel.

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Der Testaufbau zum Monitor Audio „Alt-gegen-Neu“-Vergleich kurz erklärt

Der Verstärker verfügt aber eine A/B-Schaltung, womit, ohne an der Verkabelung zu hantieren das Signal umgeschaltet werden kann. Beide Lautsprecher sind mit identischen Lautsprecherkabeln und Längen verbunden, zudem sind die Abstände zueinander und zum Sitzplatz identisch.

Die Lautsprecher sind im Übrigen bewusst versetzt aufgestellt (einmal Bronze 6 außen, einmal Bronze 500 außen), damit die Basisbreite gleichbleibt (also der Abstand der Lautsprecher zueinander). Nur so ist ein fairer Vergleich garantiert.

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Der erste Titel: „Drake“ mit „God’s Plan“ – Bei Minute 3:42

 Nach kurzer (und spaßiger) Verwirrung über die Namensgebung der Lautsprecher gibt es das erste Fazit.

Die Bronze 500 hat den kräftigeren Bassbereich und klingt zudem auch im Hochton etwas feiner. Allerdings ist es ein echtes „Kopf-an-Kopf-Rennen“ mit der Bronze 6, die sich kleine Blöße gibt und sich als waschechte Monitor Audio-Box präsentiert.

Auch Hajo stimmt damit absolut überein; präsenter im Bass, feiner im Hochton und insgesamt alles straffer und runder.

Letztlich ein Plus für die Bronze 500, wenn sie sich auch nicht meilenweit von der Bronze 6 absetzt.

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Stück Nummer zwei: „Queen“ mit „Bohemian Rhapsody“ – Bei Minute 9:46

Auch beim zweiten Titel punktet die neue Serie einen Tick mehr gepunktet als im vorhergehenden Test. Das Ausschwingen des Beckens war präziser und der Flügel klang „analog“, also so, wie er in der Realität auch klingen würde.

Dimi hat hingegen die Dynamik des Stücks bei der Bronze 500 noch mehr überzeugt und für mehr Emotionen gesorgt und eine echte Spannung aufgebaut.

Zusammengefasst: Auch hier punktet die Bronze 500, sogar noch deutlicher als beim ersten Titel.

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Stück Nummer drei: „Lose yourself“ von Eminem – Bei Minute 17:58

Der erste Satz von Dimi, nachdem die Musik abgeschaltet wurde: „Pure Emotion!“. Diese transportiert der Song an sich ohnehin schon, aber die Bronze 500 vermittelt einfach noch mehr davon. Sie spielt klarer, viel dynamischer und macht mehr Spaß im Bass.

Hajo ist ebenfalls vom Start weg von der Bronze 500 überzeugt. Der Titel beginnt mit einem analogen Knistern einer Schallplatte, und allein dies klang schon viel präziser und deutlicher rüber. Er positioniert sich sogar recht klar mit den Worten „…klar bessere Box“. Es macht Spaß darauf Musik zu hören, ganz ohne irgendeine Schärfe im Hochton, warm, wunderbar und spitzenmäßig.

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Der letzte Titel: „CHIC“ mit „Le Freak“ – Bei Minute 24:47

Mit einem Wort: „Funky!“ Mit weiteren Worten: Die Bronze 500 löst die Stimmen und die Instrumente besser voneinander ab und stellt sie klarer und deutlicher heraus. Aber auch hier wieder: Man muss schon genau hinhören, die Unterschiede sind „haarscharf“. Kleines, aber nachvollziehbares Plus für die Bronze 500.

Dimi gefiel bei diesem Stück die Offenheit der Bronze 500 gegenüber der Bronze 6 nochmal ein Stück besser, wenn auch hier die beiden Lautsprecher wieder nah aneinander liegen.

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Das Fazit zum Hörvergleich Monitor Audio Bronze 6 vs. Bronze 500

Besitzer einer Monitor Audio Bronze 6 haben einen hervorragenden Lautsprecher zu Hause – und das hat sich mit der neuen Bronze 500 auch nicht geändert. Diese punktet zwar mit noch mehr Präzision im Bass, stabilerer Bühnenabbildung und mehr Klarheit im Hochton, das sind allerdings alles Dinge, die eher im direkten Vergleich zueinander auffallen.

Was hingegen offensichtlich ist (und natürlich Geschmacksache), ist das völlig neue Design. Klare Formen, moderne Gehäuseausführungen und eine Optik die deutlich stärker an ihre „großen Geschwister“ der Monitor Audio Silver- und Gold-Serie.

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Welcher der beiden Lautsprecher Ihnen besser gefällt?

Gehen Sie einfach beim Fachhändler Ihres Vertrauens vorbei und machen Sie den Hörvergleich.

Hier geht es zur Monitor Audio-Händlersuche.

Sie möchten mehr über die Monitor Audio Bronze-Serie erfahren?

Hier geht es direkt zu den Lautsprechern mit allen Informationen auf derbesteKlang.de

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Noch mehr Informationen gibt es unter: monitoraudio.de

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